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Pool: Sieg gegen den Tabellenführer
Samstag, 20. März 2010

Mit einem souveränen Sieg hat sich die Pool-Mannschaft des SC Berlin rehabilitiert und die Chancen auf den Aufstieg bewahrt. Das 6:2 ist das Ergebnis einer konzentrierten Mannschaftsleistung, und das, obwohl einige Stammspieler ausfielen.

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Für Christian, Nebo und Michael Witt, die teilweise aus gesundheitlichen und anderen Gründen nicht konnten, kamen Sebastian Hein, Marius Wiese und Lukas Brunner zum Einsatz, wobei man mit den beiden letzteren zunächst mal Regelkunde betreiben musste.

Den Anfang machte Robin im 14/1, der Templins Top-Spieler Detlef Röske nach anfänglichen Schwierigkeiten sicher distanzieren konnte. Zwei spektakuläre Bälle halfen ihm am Ende, um mit einer 22er Serie das Spiel sicher zu machen. 

Währenddessen agierte Alex Tutschek beim 8-Ball mit vorbildlicher Geduld und ließ sich im ersten Spiel auf ein langes Safety-Duell ein, sodass der Satz geschlagene 25 Minuten dauerte. Die anderen beiden Spiele gewann er schneller zur beruhigenden 2:0 Führung. Dann kam Marius Wiese im 10-Ball zum Einsatz, der alle damit verblüffte, dass er noch viel mehr Safetys spielte als der ausgefuchsteste Pool-Crack. So kam er zu einem überraschend sicheren 4:1. Sebastian Hein dagegen verlor im 9-Ball zu oft die Kontrolle über die weiße Kugel, wohingegen sein Gegner Sergey Gubanow jede Kombination traf und am Ende hoch mit 5:0 gewann.

In der zweiten Session kam Alex dann zu seinem ersten Einsatz in der Disziplin 14/1. Hier zeigte er gute Ansätze und spielte taktisch auch diszipliniert genug, um Stephan Dietrich nicht den Hauch einer Chance zu geben. Dann spielte Marius im 9-Ball gegen Top-Mann Röske, wo sich von Anfang an ein spannendes Spiel entwickelte. Röske zeigte mit mächtigen Breaks und zwei guten Clearances, was in ihm steckt. Marius hielt mit geschickten Safetys und größerer Lochsicherheit dagegen. Am Ende konnte sich Marius absetzen, weil Röske nach ein paar misslungenen Stellungen den Faden verlor und Marius top-konzentriert seine Chancen nutzte. Damit war der Sieg schon unter Dach und Fach.

Ein demütigendes 7:1 wäre sogar noch möglich gewesen, nachdem sich Lukas beim 10-Ball in den Decider gekämpft hatte. Hier hatte er eine erste Chance durch ein Double auf die Neun mit sicherer Stellung auf die Zehn, doch verfehlte er knapp. Sein Gegner konterte mit einem cleveren Kiss-Shot, sodass Robin im letzten 8-Ball nur noch ungefährdet das 6:2 klar machen konnte.

In diesem Spiel konnten wir erstmals den Heimvorteil richtig nutzen, denn die Templiner hatten deutlich mehr Probleme mit dem schnellen Tuch und den giftigen Taschen. Wir haben nun noch die Chance, den Aufstieg aus eigener Kraft zu schaffen.

Wenn wir vor allem an den gezeigten Siegeswillen dieses Spieltags anknüpfen, dürfte dem nichts entgegen stehen. 

 
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