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Sieg gegen Buffalos 5/8-Ball-Einzel
Mittwoch, 07. April 2010
Durch einen souveränen Sieg konnte die Pool-Mannschaft ihre Chancen zum Aufstieg wahren. Robin Rudolph erzielte bei den 8-Ball-Einzelmeisterschaften ein achtbares Ergebnis.

Die Weichen auf Sieg stellte zunächst Alex, der beim 14.1. zwar nicht überragend spielte, dann aber mit einer schönen 22 den ungefährdeten Sieg sicher machen konnte. Unglücklich agierte Nebo in mancher Situation gegen den jungen Justin Kevin Dolling und verlor knapp mit 2-3. Ab dann wurde aber Einbahnstraßenpool gespielt. Alle weiteren Spiele gingen klar an den Snooker Club, der sich damit weiterhin vor allem auf den letzten Spielttag, mit dem Entscheidungsspiel gegen Wedding konzentrieren muss.

Robin fast auf Augenhöhe mit den Pool-Cracks

Bekanntlich hat Robin Rudolph ja vor 30 Jahren (!) mit Pool-Billard angefangen, nach langen Pausen ohne Billard konzentriert er sich aber schon lange nur noch auf Snooker. Ein bisschen was von seiner alten Erfahrung nutze ihm aber bei den Berliner-8-Ball-Meisterschaften durchaus. Vor allem die taktische Einstellung und die Mentalität der Pooler ist anders als beim Snooker. Und die Turnieratmosphäre in der stickigen Joe's Pool-Factory mit den am Ende sehr klammen Tischen ist wirklich etwas besonderes.

Robin gewann anfangs ungefährdet gegen Benjamin Kiefel, der deutliche Stoßprobleme offenbarte. Dann ging es schon gegen einen wirklich erfahrenen Crack, den Oberliga-Spieler Robert Wagner, der am Ende Dritter werden sollte. Robin hielt gut mit und hätte sicher Gewinnchancen gehabt, wenn Robert nicht zwei geniale Vorbänder gelungen wären. So musste Robin nach dem 4:6 in die Verliererrunde.

Dort zeigte er gegen Ingo Albrecht seine Top-Leistung. Es gelang nahezu alles, das deutliche 6:1 war folgerichtig.

Dann ging es gegen einen der Top-Favoriten, Zweit-Liga-Spieler Charly Gaede, auch in Snooker-Kreisen gut bekannt. Charly war nicht in absoluter Top-Form, zeigte aber wie immer unbedingten Kampfeswillen. Robin hielt bis zum 2:2 mit, aber als er zwei Mal die entscheidende Acht verschoss, brökelte bei ihm der Widerstandswille. Charly aber ließ nicht nach und ging so mit 6:2 als verdienter Sieger vom Tisch. Robin wurde laut Rangliste am Ende 15ter.

Gewonnen hat - ziemlich überraschend - Michael Kellner von den Buffalos, der auch Top-Spieler wie Sascha Tege, Tarek Zahra, René Fink und André Lackner hinter sich ließ.

Gratulation dem Sieger, die sich unter schwierigen Bedingungen bei einem wirklich langen, harten Turniertag durchsetzte.

 
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