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Bundesliga: Gute Leistungen trotz Vulkanasche
Samstag, 24. April 2010

Beim Heimspieltag gegen die beiden Münchner Vereine stand am Ende eine knappe Niederlgae und ein knapper Sieg. Fast wäre gegen SC München noch ein Unentschieden herausgekommen, und das, obwohl Sascha Lippe nicht mit dabei war.

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Unser Top-Spieler musste wegen des Flugchaos in England bleiben und konnte uns daher nicht unterstützen. So kam es mal wieder zu zwei Bundesligadebuts, diesmal für Robin Rudolph und Lukas Brunner.

Robin bekam es ausgerechnet mit dem stärksten Spieler des SC München zu tun: Sascha Diemer, den einige vielleicht noch aus den frühen Zeiten der Euro-Ligue kennen, als er gegen Leute wie O'Sullivan oder Steve Davis antrat - allerdings immer chancenlos war.

Erwartungsgemäß gewann Sascha Frame 1, doch dann konnte Robin mit zwei Breaks zurückschlagen. Das wiederholte sich, so dass es zum Decider kam. Hier musste Robin nach 15 Punkten aussteigen und entschloss sich, nach kurzem Safe-Duell, eine lange Rote anzugehen. Das rächte sich, denn obwohl das Bild schwierig war, zauberte Diemer daraus eine 68.

Währenddesen konnte sich Christian Gabriel knapp gegen Münchens Nummer 2, Sanjin Kusan durchsetzen und André Rusche klar gegen Nachwuchsspieler Julian Breier gewinnen. Auch Thomas Schleske hatte noch Chancen gegen Werner Pilz, nachdem er die ersten beiden Frames glatt verschlafen hatte. Doch im fünften konnte sich der Münchner dann entgültig durchsetzen.

Im zweiten Durchgang konnte Christian gegen Sascha Diemer wenig ausrichten und auch Robin unterlag diesmal gegen Kusan glatt. So ruhten die Hoffnungen auf Pawel und André.

Pawel kam imn Duell des Nachwuchses gegen Breier erst langsam ins Spiel, verlor aber Frame zwei nach toller Aufholjagd unglücklich durch einen Fluke. Dann aber kam er besser ins Spiel und erzwang den Decider. Hier hatte er zunächst die besseren Karten und schien schon im spielentscheidenden Break zu sein - doch dann verschoss er eine machbare Rote und ließ Breier noch mal ran, der dann aber auch sehr nervenstark und geschickt abräumte.

Am Nebentisch haten sich André und Werner Pilz die ersten vier Frames geteilt, wobei André aus Rückstand mit einer 44 zurück ins Spiel gefunden hatte. Im letzten Frame vergaben beide Spieler Chancen, ehe André doch noch die Oberhand behalten sollte. Doch dieser Sieg war am Ende bedeutungslos, denn München war schon durch.

Nervenspiel gegen Karo München

Karo München ist ein Verein, der ursprünglich offensichtlich eher im Pool beheimatet ist. José De La Rosa ist so ein Spieler, dem man die Pool-Technik noch anmerkt, der ein tolles Ballgefühl hat, aber auch sehr riskant spielt.

Gegen Christian Gabriel ging diese Taktik nicht auf. Obwohl Christian nur mäßig spielte, ließ ihm José genug Bälle liegen. Mit einer schnell gespielten 36 ließ er jedoch sein Können aufblitzen, bevor am Ende Christian mit einer 38 den Sack zumachen konnte.

Claus Kawalla dagegen ist mehr ein Mann der Taktik und der wichtigen Pots. Obwohl er nicht in Höchstform spielte, kam er gegen Bernhard Kuckertz zum klaren Sieg. Lukas Brunner, der zuvor im Training gute Form gezeigt hatte, konnte dies im Match leider nicht umsetzen und gewann gegen  Michael Gilik nur einen Frame. André Rusche musste sich gegen Münchens stärksten, Christian Schrick, geschlagen geben.

Nun mussten aus den letzten vier Partien drei Siege her. Claus Kawalla steuerte einen dazu bei und auch André Rusche konnte sich souverän gegen den erneut viel zu riskant agierenden José durchsetzen.

Spannend wurde es dann in der Partie der Top-Leute. Christian lag schon 1:2 zurück und spielte wieder nicht in Top-Form. Doch er besann sich auf seine Kämpferqualitäten und konnte das Spiel gegen Schrick noch drehen. So konnte der Sieg gerettet werden und das Bundesliga-Wochenende am Ende ausgeglichen gestaltet werden.

Mannschaftskapitän Christian zog ein positives Fazit der beiden Spieltage, denn durch eine ausgeglichene Mannschaftsleistung konnte der Ausfall Sascha Lippes zumindest teilweise kompensiert werden.

Die Chancen auf Platz zwei in der Tabelle sind jetzt allerdings fast nur noch theoretischer Natur. Hinter Wuppertal/Barmen, dem man jetzt schon zur deutschen Meisterschaft gratulieren kann, haben Landsberg und der SC München die besten Karten für die Vizemeisterschaft.

Dennoch wird man am letzten Spielwochenende gegen Rüsselsheim und Barmen noch mal voll auf Angriff gehen!

 

 
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