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Zwei knappe Niederlagen gegen Spitzenteams für SCB 2
Montag, 07. März 2011
Trotz engagierten Spiels langte es gegen die zwei Top-Teams der 2ten Bundesliga nur zu knappen Niederlagen. Besonders knapp an einem überraschenden Punktgewinn war man beim Spiel gegen Tabellenführer Essen.

In der ersten Session konnte man gegen Dortmund das Spiel noch offen halten, obwohl Robin gegen den Top-Pooler René Schaerf, der fast keine Fehler machte, auch verlorenem Posten stand und Lukas gegen den starken Fabian Grube glatt verlor.

Pawel Leyk dagegen, der wegen einer Umstellung seiner Technik das ganze Wochenende unsicher war, konnte gegen den starken Potter Stephan Bock einen 0:2-Rückstand noch drehen, und Marius gewann nervenstark gegen Tobias Rautenberg ebenfalls 3:2.

In der Rückrunde konnte Robin ausnutzen, dass Stephan Bock aufgrund seiner Niederlage etwas entnervt war und taktisch schwach spielte; Robin gewann 3:1. Pawel verlor aber gegen Schaerf glatt, während Marius gegen Grube kämpfte, aber alle drei Frames auf Schwarz verlor. Spannend machte es mal wieder Lukas auf Tisch 22, doch wie schon oft in dieser Saison verlor er den Decider; in den entscheidenden Momenten holte Tobias Rautenberg die besseres Pots raus.

3:1-Führung gegen Essen verspielt

Das zweite Ruhrpott-Team des Wochenendes kam aus Essen angereist und stellt in der 2. Bundesliga bisher den Tabellenführer. Doch zunächst konnte SC Berlin 2 seinen Heimvorteil ausnutzen.

Im Duell der WM-Teilnehmer bezwang Marius den deutschen U-21-Meister Roman Dietzel mit 3:1. Pawel konnte mit einer starken Leistung und u.a. einer 50 den Halbfinalisten der deutschen Meisterschaften, Jakob Stacha besiegen. Und die größte Überaschung gelang wohl Robin: Gegen einen weiteren Halbfinalisten der DM, den in dieser Saison noch ungeschlagenen Andreas Cieslak, konnte er einen 0:2-Rückstand noch drehen. Zu allem Überfluss schaffte es auch Lukas gegen den deutschen U-16-Meister Lukas Kleckers in den Decider. Obwohl er auch hier Chancen hatte, konnte er die Schwächen des manchmal genervt wirkenden Esseners nicht nutzen.

In der zweiten Session gingen dann aber alle Spiele verloren. Robin konnte sein Niveau gegen Kleckers nicht halten, der aber mit einer 53 und einer 77 auch bärenstark loslegte. Lukas war gegen Cieslak chancenlos, aber Pawel hätte mehr als ein 1:3 gegen den manchmal allzu lässig agierenden Roman Dietzel holen können. Am Ende verlor Marius gegen Stacha, wobei er den letzten Frame ungewohnt fahrig und unnötig abgab.

Ein Unentschieden hätte man nach diesem Kampf sicher verdient gehabt, doch fehlt es der Mannschaft an Substanz, das Niveau durchgängig zu halten. Gerade in entscheidenden Situationen sind es oft die Gegner, die noch eine Schippe drauflegen können, was Potsicherheit und Nervenstärke angeht.

Dennoch hat die Mannschaft an diesem Wochenende ihr Potenzial gezeigt, was im Abstiegskampf zu Hoffnung berechtigt.

 
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