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Pawel Leyk gewinnt die deutsche U-19-Meisterschaft
Montag, 02. Mai 2011
Nach dem etwas enttäuschenden Halbfinal-Aus im U-16-Wettbwerb konnte sich Pawel bei der U-19 souverän durchsetzen. Den Berliner Erfolg krönte André Lackner mit den Sieg bei der U-21.

Ein Geheimnis der Organisatoren wird es bleiben, warum nicht wenigstens die Vorjahressieger gesetzt wurden, um ein frühzeitges Aufeinandertreffen zu vermeiden. So kamen beim U-16-Wettbewerb Lukas Kleckers und Pawel Leyk in eine Gruppe. Pawel verlor gegen seinen "Angstgegner" prompt mit 1:2. Als Gruppenzweiter kam er dennoch weiter und gewann auch das Viertelfinale gegen Kevin Schejock ungefährdet. Im Halbfinale wartete der erst 11-jährige, sehr klein gewachsene Philip Utech, ein gefährlicher Gegner, der schon im offiziellen Spiel ein Century gespielt hat. Natürlich gehörten die Sympathien dem kleineren Spieler, der zudem den Vorteil einer Sondergenehigung zur Benutzung einer erhöhenden Kiste genießt. Pawel unterlag überraschend glatt mit 0:2 und war natürlich enttäuscht.

Beim U-19-Wttbewerb lief es für unser 13-jähriges Top-Talent von Anfang an besser.  Pawel hatte mit Florian Müzel und Otto Robin starke Gegner, konnte sich jedoch, auch dank Breaks von 66 und 55, ohne Spielverlust durchsetzen.

Im Viertelfinale blieb Pawel zwar ohne hohe Breaks, konnte sich durch solides Allroundspiel jedoch ohne Frameverlust erst gegen Felix Frede, dann gegen Andre Plonka durchsetzen.

Im Finale wartete dann der 18-jährige Rüsselsheimer Bundesligaspieler Armin Schmidt. Auch hier spielte Pawel diszipliniert und gewann zur Freude der Berliner Entourage mit 3:1.

André Lackner überrascht bei den U-21

Beim ältesten Nachwuchs hatte wohl kaum jemand auf den selbstbewussten Pool-Spezialisten vom 1. PBC Wedding gesetzt, obwohl der im Vorjahr bei den U-19 schon Dritter geworden war. Doch trotz der starken Konkurrenz um Roman Dietzel und Co kämpfte sich André bis ins Finale, wo er gegen Lukas Kleckers erste 2:0 führte, dann 2:3 in Rückstand geriet und am Ende mit 4:3 gewann.

Dass ein Pool-Spieler den am besten besetzten NAchwuchswettbewerb gewinnt, ist schon ein bisschen peinlich für die Snooker-Spezialisten, die sich ja manchmal für die besseren Billardspieler an sich halten. Zumal der Pooler Marlin Köhler auch noch das höchste Break des Turniers mit einer 90 spielte.

Für den Berliner Billardverband bilden die Erfolge von Pawel und André aber eines der besten Ergebnisse im Jugendbereich seit langem, zumal man die mitgliedermäßig viel stärker besetzten Verbände aus dem Süden und Westen Deutschlands dominieren konnte!

 
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