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2. Bundesliga: Klassenerhalt mit schalem Beigeschmack
Montag, 09. Mai 2011
Durch einen ungefährdeten Sieg über eine "B-Mannschaft" von Wuppertal 2 konnte der Klassenerhalt gesichert werden. Am Ende erreichte man einen kaum für möglich gehaltenen 5. Platz. Vorausgegangen waren jedoch einige wettbewerbsverzerrende Vorgänge.

So hatte die bereits abgestiegene BG Viersen kurzfristig abgesagt, da sie wegen Krankheit kein komplettes Team zusammenbrachten. Dadurch wurden die Spiele gegen SC Berlin 2 und Hamburg jeweils mit 8:0 für die Heimmannschaften gewertet. Ob Viersen für diese Absagen Strafe zahlen musste, oder wie das genau mit dem Bundessportwart geregelt wurde, ist nicht bekannt. Leidtragende war jedenfalls die Mannschaft von SaxMax Dresden, die dann auch noch mit ansehen musste, wie Wuppertal mit einer durch Diana Stateczny ergänzten Oberliga-Mannschaft antrat und gegen Hamburg und Berlin jeweils mit 1:7 unterging. Die Bergündung der Wuppertaler, dass ihre Top-Spieler direkt vor Abiturprüfungen stehen, war aber glaubhaft und nachvollziehbar. Damit allerdings war für Dresden der kaum noch für möglich gehaltene worst case eingetreten: Hamburg und Berlin 2 zogen noch vorbei, die Dresdner wurden nach zwei Niederlagen gegen die Top-Mannschaften aus Essen und Dortmund für ihre gute Saisonleistungen nicht belohnt.

Eine kleine Rückschau

Die Gesamtbilanz dieser Saison fällt für SC Berlin 2 am Ende sehr positiv aus. Die jungen Spieler erwiesen sich trotz der engen Personaldecke als absolut zuverlässig und einsatzbereit. Die kameradschaftliche Atmosphäre war super und die Mannschaft präsentierte sich nach außen fast durchgängig vorbildlich.

Pawel Leyk

Unser Top-Talent zeigte phasenweise Traumsnooker, blieb aber in zu vielen Spielen hinter seinen Möglichkeiten zurück. Gerade gegen starke Gegner fehlte es ihm manchmal an Selbstbewusstsein und Match-Härte. Dennoch war Pawel, der so viele 50-plus-Breaks schoss wie kaum ein anderer Spieler der Liga, am Ende unser stärkster Spieler.

Marius Wiese

Umgekehrt zu Pawel blüht Marius gerade gegen starke Spieler oft auf. Er zeigte das kompletteteste Spiel der Mannschaft, auch wenn es nicht zu den ganz großen Glanzmomenten im Spiel kam. Etwas mehr als 50% sind für ihn jedoch zu wenig, manchmal schien es, als ob Konzentration oder Kondition nicht für zwei Spieltage auf höchsten Niveau ausreichten

Robin Rudolph

Robin startete schwach in die Saison und steigerte sich am Ende langsam. Frappierend war seine Anfangsschwäche, was ihn zu einer Art unfreiwilligen Spezialisten für Comebacks machte. Bei gut 40% Erfolgsquote ist noch Luft nach oben, vor allem wenn es ihm gelingt, sich nur aufs Spiel und weniger aufs Drumherum zu konzentrieren.

Lukas Brunner

Unser aktueller Abiturient hatte von allen wohl am wenigstens den Kopf frei für Snooker. Auch er steigerte sich im Laufe der Saison, kam aber nie in einen Spielfluss. Kämpfte dennoch vorbildlich, holte einige wichtige Siege und am Ende auch den allerletzten Frame der Saison gegen eine beharrlich fightende deutsche Meisterin Diana Stateczny.

Sebastian Hein

Stand als gute Seele immer hinter der Mannschaft und sprang zum wichtigen Moment auch ein. Einen so kommunikationsstarken und ausgleichenden Mitstreiter in der Mannschaft zu haben, ist immer von Vorteil!

Am Ende der Saison haben alle wichtige Erfahrungen machen können. Trotz einiger Tiefs stimmten Einstellung und Zusammenhalt zu jedem Zeitpunkt. Die Mannschaft kann auf diese Saison stolz sein!

Dank auch an Andre Rusche und Alex Tutschek, die am Anfang der Saison die Mannschaft unterstützten und zum Teil wichtige Punkte sicherten!

 

 
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