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SC Berlin 1 beendet Saison als guter Viertplatzierter
Dienstag, 10. Mai 2011
An den letzten Spieltagen schmerzte vor allem das Unentschieden gegen Hannover, das am Ende den dritten Platz kostete. Gegen den schon lange feststehenden Meister aus Wuppertal verlor man erwartungsgemäß, obwohl man nicht ohne Chancen war.

In der ersten Runde hatten Sascha Lippe mit einem High-Break von 74 und Alex Tutschek für ein unentschiedenen Zwischenstand gegen Hannover gesorgt, während Christian und André unterlegen waren. In der zweiten Session verlief es genau umgekehrt: Christian und André gewannen, während vor allem die Niederlage von Sascha gegen Hannovers Top-Spieler Naresh in wenig überaschend war. So kam es zum bereits 5. Unentschieden der Saison, womit man in dieser Rubrik Spitzenreiter ist.

Auch gegen Wuppertal hatte man in der Hinrunde Unentschieden gespielt, und damit dem Meister einen von nur zwei Punktverlusten beschert. Diesmal musste man ohne Sascha Lippe antreten, schickte dafür aber die "Geheimwaffe" Luise Kraatz in den Kampf. Sie konnte aber gegen den deutschen Meister Stefan Kasper nichts ausrichten, wogegen Alex Tutschek gegen Ex-Profi Patrick Einsle durchaus Chancen bekam. So hatte er die Chance zum 2:2-Ausgleich auf eine machbare re-spotted Black, verschoss aber leider. Auch Christian hatte gegen den Routinier und Snooker-Co-Kommentator Thomas Hein durchaus Chancen, musste sich aber nach zu vielen Fehlern 2:3 geschlagen geben.

In der zweiten Session konnte man sich aber teilweise rehabilitieren. Zwar verlor André Rusche knapp gegen Miro Popovic, dafür konnte Alex Thomas Hein bezwingen und Christian den sehr stark einzuschätzenden Rene van Rijsbergen.

Wechselhafte Saison mit zufriedenstellendem Ende

Der abschließende vierte Platz ist für die Mannschaft ein gutes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass man zeitweilig Angst vor dem Abstieg haben musste. Im Laufe der Saison war die Spielerdecke bisweilen sehr dünn, und eine Zeitlang sah es so aus, als ob man sich rein auf die Leistungen vom in der Einzelstatistik führenden Sascha Lippe und dem eine sehr starke Saison spielenden Christian Gabriel verlassen müsste. Dann aber beruhigte sich die Situation und André Rusche und insbesondere auch Alex Tutschek konnten in der zweiten Saisonhälfte mehr Siege beisteuern.

Unvergessen werden sicher die verbissenen Derbys gegen den Berliner SV bleiben, der am Ende mit dem letzten Tabellenplatz ein bisschen zu hart bestraft wurde und natürlich der Punktgewinn gegen Wuppertal.

Freuen kann man sich, dass es dem Urgstein Müncher SC am Ende noch gelang, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Stuttgart dagegen musste nach der bitteren Heimniederlage gegen die Münchner wieder absteigen, während Kissing auf dem Relegationsplatz noch hoffen kann.

Spannung ist auf jeden Fall für die nächste Saison gesorgt, denn mit Kaufbeuren und insbesondere Essen steigen zwei Mannschaften auf, die alles andere als Kanonenfutter darstellen. Es ist zu erwarten, dass der Abstiegskampf ähnlich eng wie diese Saison werden wird, während eine ernsthafte Konkurrenz zum Dominator Wuppertal im Kampf um den Meistertitel nicht in Sicht ist...

 
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