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Marius Wiese krönt erfolgreiche Saison mit Meistertitel
Dienstag, 28. Juni 2011
Marius Wiese hat die Favoriten hinter sich gelassen und verdient den Titel bei den Berliner Meisterschaften der Herren geholt. Er besiegte Mario Burot mit 3:1 und setzte mit einer 76er Serie im letzten Frame auch den sportlichen Glanzpunktimg158.jpg

Im Halbfinale hatten sich die Topfavoriten Mario Burot und Christian Gabriel gegenüber gestanden. Beide zeigten kein überragendes Snooker, doch Christian kam noch weniger ins Spiel und verlor verdient und klar. André Rusche hatte im anderen Halbfinale den ersten Frame gewonnen und auch im zweiten die Chacne, als er mit Hilfsqueue und Verlängerung die letzte Pinke anging. Doch als diese im Loch klapperte, konnte Marius sie anschließend doublen und im Folgenden das Match an sich reißen.

Im Finale begann Mario Burot sofort gut mit einer 30er, verpasste aber im Endspiel auf die Farben zwei Mal, den Sack zuzumachen. So konnte Marius den Frame auf Schwarz noch holen. Den zweiten gewann dann Mario relativ sicher, bevor es dann im dritten zum vielleicht vorentscheidenden dramatischen Wendepunkt kam. Nach einer leicht verschossenen Schwarzen von Mario hatte sich Marius ein Polster erspielen können, so dass Mario auf die Farben schon zwei Snooker brauchte. Doch die holte sich der erfahrene BSVler tatsächlich, verschoss dann aber den entscheidenden "Elfmeter" auf Blau in die Mitteltasche. Marius behielt die Nerven und ging mit psychologischen Vorteil in den vierten Frame. Hier kam es zu einem langen Safeduell, bei dem am Ende Mario die Weiße nicht mehr in die sichere Zone zurückbrachte. Marius lochte cool vier mal rot-schwarz und hatte dann ein wenig Glück bei Stellung auf die 5te Schwarze. Danach war der Weg frei und bei 69 Zählern brauchte Mario Burot schon Snooker. Marius schaffte noch eine Schwarze, verschoss aber Rot aufs Mittelloch und verpasste so das mögliche Century. Mario schüttelte ihm danach nur noch die Hand in diesem fairen und in sportlicher Atmosphäre geführten Endspiel.

Am Ende war Marius der Spieler, der über das ganze Turnier den abgeklärtesten Eindruck gemacht hatte und am Ende auch mit dem ungewohnten Material im Q-Club am besten zurecht kam. Mit der 76er am Ende zeigte er auch mal wieder sein spielerisches Potenzial und war auf jeden Fall der verdiente Sieger.

Eine erfolgreiche Saison geht zu Ende

Bei den an diesem Wochenende stattgefunden Siegerehrungen ließ sich ablesen, was für eine erfolgreiche Saison für den SCB hinter uns liegt. Neben den erfolgreichen Klassenerhalten durch die 1te und 2te Bundesligamannschaft sind vor allem die Erfolge von Pawel Leyk, mit der Krönung durch den deutschen U-19-Titel zu nennen. Neben Marius Einzeltitel ist sicher auch die Leistung von Chrsitian in der Grand-Prix-Serie zu nennen, dessen Rangliste er bundesweit als 5ter abschloss. Bei den Damen ging der zweite Platz in Berlin wieder an Luise Kraatz - respektabel trotz des kleinen Teilnehmerfeldes...

Auch im Pool-Billard ging es aufwärts. Ohne einen einzigen Punktverlust gelang der Aufstieg in die Landesliga, was angeblich ein Novum in der Verbandsgeschichte darstellt. Ferner hätte Christian im 9-Ball fast noch für die Sensation gesorgt, als er André Lackner nur hauchdünn im Halbfinale mit 8:9 unterlag - nach 8:6-Führung. Auch Marius kam im Pool aufs Treppchen, nämlich im 10-Ball - auch er hatte gegen Lackner verloren.

Erfreulich dieses Jahr auch wieder das Engagement in der Snooker-Oberliga, auch wenn der Sieger Wedding nicht gefährdet werden konnte. Zuverlässigkeit und Fairness zeichneten unsere Mannschaften aus, und einige Spieler zeigten gute persönliche Fortschritte im spielerischen Bereich.

Durch den Umzug in das neue Heim in der Berliner Straße wird sich einiges ändern, doch es zeichnet sich jetzt schon ab, dass es einen Kern engagierter Mitglieder gibt, der den Laden am Laufen hält, während die Stimmung und der Teamgeist untereinander weiterhin Freude bereitet. Auch im Jugendbereich tut sich etwas, und wird sich im neuen Heim hoffentlich noch mehr tun, so dass uns um die Zukunft des Vereins nicht bange sein muss!

 

 
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