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Pool: Tabellenspitze erkämpft
Montag, 21. November 2011
Das Spitzenspiel gegen Wedding 2 entwickelte sich am Ende zu einem wahren Krimi. Nach dem man einige Chancen verpasst hatte, den Sack frühzeitig zuzumachen, musste zuletzt tatsächlich die letzte schwarze Acht entscheiden...

Robin begann wie so oft in dieser Saison stark im 14.1 und hätte nach einer 20 und einer 34 sogar noch schneller als in 9 Aufnahmen fertig sein können. Marius ging im 8-Ball gegen Weddings stärksten, Marcel LePlat in Führung, zog am Ende aber im Decider den Kürzeren. Marcel zeigte da allerdings auch eine Weltklasse-Clearance einschließlich Jump-Shot und schwieriger Acht.

Weniger Probleme hatte Christian im 9-Ball und siegte klar mit 7:1. Ronnie zeigte bis zum 5:0 im 10-Ball eine sehr starke Leistung, kam aber aus dem Tritt, als er zwei Spiele durch die Drei-Foul-Regel verlor. Mit 6:3 rettete er sich ins Ziel.

SCB mit 8-Ball-Schwäche

Mit der 3:1-Führung war man vielleicht zu siegessicher und wechselte Marius aus. Tatsächlich baute Christian im 14.1 die Führung weiter aus, obwohl er Marcel kurz vor Schluss noch mal rankommen ließ - doch 14.1 ist sicher nicht Marcels Parade-Disziplin. 

Als Ronnie im 9-Ball 4:0 in Führung ging, schien der Keks schon gegessen zu sein. Doch Engin Canaydin fightete zurück, und Ronnie musste tatsächlich noch eine 5:6-Niederlage hinnehmen.

Da Joe im 9-Ball trotz einiger spektakulärer Pots die Konstanz fehlte, kam es nun tatsächlich auf das letzte 8-Ball an. 

Mittlerweile waren 4 1/2 Stunden gespielt, und Robin fehlte es - wie schon öfter in dieser Saison - nach der langen Wartezeit an Konzentration. Zudem hatte er mit Michael Müller einen sehr kampfstarken, wenn auch manchmal recht langsam agierenden Spieler erwischt.

Robin verpasste am Anfang einige Chancen und so ging es nach 3:4-Rückstand in den Decider. Robin hatte die erste Chance, doch er verstellte sich in dem schwierigen Bild und stieg auch noch mit einem Foul aus. Michael nutze die Chance bis zum letzten Ball, den er lang lochte, dann jedoch misslang ihm die Stellung auf die Acht. Er verschoss Schwarz, ließ Robin aber einen sehr langen, sehr dünnen Ball liegen. Doch Robin traf, Weiß rannte einmal um den Tisch, und die Acht war kein großes Problem mehr für ihn.

Aufgrund der größeren spielerischen Klasse war der Sieg sicher verdient, doch die Kampfkraft und Fairness der Weddinger verdient allen Respekt.

Nachdem mit Fortuna und Wedding und Fortuna die beiden Hauptkonkurrenten besiegt sind, kann man der weiteren Saison nun schon recht entspannt entgegen sehen.

 
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