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Rückschlag in der Snooker-Bundesliga
Montag, 27. Februar 2012

Mit einem Unentschieden und einer überdeutlichen Niederlage fiel die Ausbeute des Auswärtswochenendes in Köln und Wuppertal ziemlich mager aus. Hinzu kamen Ereignisse, für die der SC Berlin nichts kann, die die Mannschaft allerdings mehr und mehr in Richtung Relegation treiben.

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Beim Kölner SC ist Lasse Münstermann derjenige, der kaum zu schlagen ist, und dem daher vor allem die besten Spieler ausweichen sollten. Da stand dem SCB das Glück diesmal jedoch nicht zur Seite, Marius Wiese und Christian Gabriel hießen die Opfer des derzeit besten Spielers der Snooker-Bundesliga, wobei es eher Marius war, der bei seinem 1:3 gegen ihn ein paar Chancen liegen ließ, während Christian von ihm förmlich überrannt wurde. Auch beim Spiel André Rusche gegen Habib Theran war mehr drin, glücklicherweise konnten Pawel Leyk gegen Florian Müzel 3:1 und Christian gegen Lukas Hilger 3:0 gewinnen, sodass es zur Halbzeit 2:2 stand.

Durch die Niederlagen von Christian gegen Lasse und von Marius gegen Lukas Hilger stand es dann aber schon 2:4 und der SCB knapp vor der Niederlage. Doch jetzt konnte sich André steigern und mit dem 3:1 gegen Florian Müzel endlich seinen ersten Saisonsieg einfahren. Pawel hatte den Routinier Theran fest im Griff und konnte so am Ende noch das Unentschieden retten.

 

Bitterer Whitewash gegen den deutschen Meister

 

Mit einem Unentschieden gegen den Tabellenletzten fährt man nicht gerade mit geschwellter Brust zum Tabellenersten. Dass es dann so heftig kam, war sicher dennoch für alle eine enttäuschende Erfahrung.

An neuer Spielstätte gingen die Wuppertaler hoch motiviert ans Werk, denn ein Sieg bedeutete für sie schon den vorzeitigen Titelgewinn. Einzig Christian konnte an diesem Tag den Titelverteidigern Paroli bieten. Er verlor jedoch gegen Ex-Profi van Rijsbergen und gegen Phil Barnes jeweils nach 2:1-Führung noch im Decider.

Besonders bitter musste André dem hohen Niveau Tribut zollen: Selbst ein 50er-Break reichte gegen van Rijsbergen nicht zum Frame-Gewinn. Den einzigen weiteren Frame-Gewinn überhaupt steuerte Pawel auf kuriose Weise bei: Sein „Lieblingsgegner“ Miro Popovic verfehlte drei Mal eine frei liegen Rote – regelgemäß bedeutete dies Frameverlust, was aber den SCBler auch nichts mehr nutzte.

 

Essener Nichtantritt verschärft Situation des SCB

 

Völlig überrascht war man in Snookerdeutschland, als beim Ergebnis Rüsselsheim gegen Essen ein klares 8:0 zu Buche stand. Die Essener waren wegen mehrerer Krankheitsfälle nicht angetreten. War ein Sieg der Rüsselsheimer schon eher unrealistisch, sprengt ein 8:0 natürlich alles Kalkulierbare. So konnte Rüsselsheim locker am SCB vorbeiziehen und hat nun auch noch einen dicken Vorteil im Frameverhältnis. Die Münchner, gegen die Essen ebenfalls nicht antrat und die etwas überraschend Dortmund schlugen, sind gar völlig enteilt und finden sich unvermutet auf Platz 2 der Tabelle wieder.

Nachdem es letztes Jahr die Dresdner in der 2. Bundesliga traf, könnte nun der SCB Opfer wettbewerbsverzerrender Vorgänge werden. Sicher hat man noch ein paar Spieltage Zeit – doch Rüsselsheim noch abzufangen, wird mehr als schwierig werden. Vielmehr muss man auch nach unten schauen und aufpassen, dass man nicht direkt absteigt. So hatte man sich Spannung im Abstiegskampf nicht vorgestellt…

 
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