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DJM so lala, BM verheißungsvoll
Montag, 16. April 2012

Bei den Deutschen Billard-Jugenmeisterschaften konnte Pawel Leyk nicht ganz an seine früheren Erfolge anknüpfen. Bei den Berliner Meisterschaften meldete der SC Berlin mit vier Teilnehmern unter den letzten Acht Anspruch auf Spitzenplätze an.

 

Pawel Leyk konnte sich sowohl bei den U-19, als auch bei den U-21 aus der Gruppe herausspielen. Bei den U-19, wo er als Titelverteidiger antrat , musste er allerdings gegen Michael Schnabel in der Gruppenphase eine Niederlage einstecken, was seine Ausgangsposition verschlechterte. Niemand ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass Michael Schnabel der spätere Sieger des Turniers sein würde. Im Viertelfinale ging es dann gegen Kevin Malz, den späteren Vize-Meister. In einem knappen Match unterlag Pawel und verpasste so die Medaillenränge.

Bei den U-21 lief es zunächst runder, obwohl Pawel im ganzen Turnier nicht die nötige Konstanz in seinem Spiel hatte. Dennoch ging es ohne Niederlage ins Viertelfinale gegen Wladimir Ponomarenko. In einem umkämpften Match ohne höhere Breaks unterlag Pawel erneut knapp 2:3.  Bei zwei derart knappen Niederlagen war natürlich mehr drin. Pawel, den in letzter Zeit auch Motivationsprobleme plagten, konnte sich immerhin über das höchste Break des gesamten Turniers mit einer 82 freuen.

Nicht unter Druck setzen ließ André Lackner durch die Bürde seines überraschenden Vorjahrserfolgs bei den U-21. Er behielt auf den leicht zu spielenden Tischen seine offensive Spielweise bei und konnte sich nach einer Niederlage ins Viertelfinale kämpfen. Dort traf er allerdings auf Lukas Kleckers aus Essen, der mit zwei Titeln die überragende Spielerpersönlichkeit des Turniers war. Beim 0:3 war André praktisch ohne Chance.

Vier SCBler im Viertelfinale der Berliner Meisterschaften

Gleich weiter ging es für die Spieler am Sonntag bei der Gruppenphase der Berliner Meisterschaften. Die jugendlichen Akteure und ihre Betreuer zeigten Einsatz, als sie quasi über Nacht noch die Heimreise antraten, um ab 12h in der Billard Lounge Berlin anzutreten. Andere zeigten leider weniger Ehrgeiz. Einige Spieler fehlten unentschuldigt und drückten so ihren mangelnden Respekt gegenüber Turnier und Turnierleitung aus.

Im Verlauf der Gruppenspiele zeigte sich dann, dass sich dieses Jahr niemand als Top-Favorit empfehlen konnte. Vorjahressieger Marius Wiese war wegen seines Abiturstresses gar nicht erst angetreten. Alex Tutschek, vor zwei Jahren noch Überraschungssieger, zeigte keinerlei Einstellung und verlor sang- und klanglos seine Spiele. Auch Christian Gabriel tat sich schwer und musste gegen den Pool-Billard-Exzentriker Charly Gaede eine ärgerliche Niederlage einstecken. Mario Burot spielte unter seinem Niveau und konnte sich nur durch Zittersiege über Robin Rudolph und Jungspieler Simon Lichtenberg qualifizieren. Relativ problemlos kamen Dominik Rohde und Pool-Crack André Lackner weiter. Der Weddinger zeigte sich voller Ehrgeiz und Spiellaune und dürfte mindestens ein Geheimfavorit sein. Von den Spielern des SC Berlin kamen noch Pawel Leyk, dessen Spiele auch jeweils knapp waren und Robin Rudolph weiter – letzterer konnte am Ende den doch sichtlich ermüdeten Simon Lichtenberg im Decider auf Schwarz niederringen. Und auch Sammy Koukeh gesellte sich noch etwas überraschend zu den acht letzten Spielern, die im Mai den Meister unter sich ausmachen werden. Sammy trieb dabei seinen Clubkollegen und Vorjahrshalbfinalisten André Rusche fast in den Wahnsinn. Was immer André probierte, Sammy ging jeden theoretisch machbaren Ball an und versenkte eine unwahrscheinliche Anzahl kaum möglicher Pots.

Der SC Berlin kann mit vier Akteuren unter den letzten acht sehr zufrieden sein. Ob einer von ihnen den Titel holen kann oder einer der anderen Vereine – die Wettquoten dürften ziemlich ausgeglichen sein.

 

 
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