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Pool: Im Mittelfeld angekommen
Sonntag, 14. Oktober 2012

 

 

Während die Snooker-Oberligaspieler noch ungeduldig mit den Hufen scharren, bzw. die Queues kreiden, bis es jetzt endlich losgeht, hat die Pool-Mannschaft bereits ihr viertes Spiel absolviert. Friedrichshain wurde mit 5:3 geschlagen, wodurch man sich von den Abstiegsrängen erst mal absetzen konnte.

 

Die Friedrichshainer sind vor kurzem umgezogen, was zur Folge hat, dass der Anfahrtsweg noch um einiges länger geworden ist. Das neue Vereinsheim ist aber definitiv als Fortschritt anzusehen – was so ein bisschen Tageslicht doch ausmacht! Der Empfang war auch sehr freundlich, auch wenn man sich ein paar Sprüche anhören musste von wegen: „Mal sehen, ob auch alle korrekte Hosen anhaben“. Aber damit wird man nach dem Protest von Babelsberg 2 wohl leben müssen.

Sehr gastfreundlich gab Friedrichshain gleich mal die ersten beiden Spiele ab. Robin zeigte beim 14.1, dass er das Spiel doch nicht verlernt hat und siegte überzeugend mit 6,6er Schnitt. Ronny musste nach starkem Beginn im 8-Ball noch etwas zittern, freute sich dann aber wie Bolle über den Sieg in der von ihm ungeliebten Spielart. Christian lochte im 10-Ball souverän, und wenn nicht, nahm er seinen Gegner mit Safetys aus dem Spiel. Nur André stand im 9-Ball auf verlorenem Posten. Gegner Matthias Hamberger schob die Kugeln aber auch ebenso lässig wie effektiv in die Löcher.

Beim Halbzeitstand von 3:1 konnte Edelfan Luise beruhigt von dannen ziehen, es wurde dann aber nochmals spannend. Denn Ronny konnte gegen Hamberger nicht viel ausrichten, der gleich mal mit 40:0 Punkten davonzog. Auch als der Routinier etwas abbaute, konnte Ronny keine wirklichen Nadelstiche mehr setzen und verlor verdient. Der fast schon zu bedauernde Carsten Ruge musste ein zweites Mal gegen Christian ran und gewann diesmal nicht ein einziges Spiel. Jetzt hätte André den Sack zumachen können, er lag gegen Gregor Wagner vorne und hatte im zweiten Satz auch die Chance zum Sieg. Doch nachdem er zweimal die Chance auf die 10 vergeben hatte, wendete sich das Blatt zugunsten des Gegners.

Nun wollte Friedrichshain natürlich das Unentschieden retten. Stefan Kürschner startete gegen Robin entsprechend engagiert und schoss nach einer eigentlich guten Safety ein sehr schweres Bild aus. Dann aber schlichen sich bei ihm zunehmend Fehler ein, die Robin zwar nicht glänzend aber doch zuverlässig nutzen konnte.

So langsam findet die Mannschaft also ihre Form. Hätte man nicht unnötig gegen Kreuzberg 2 verloren, könnte man jetzt ziemlich weit oben in der Tabelle stehen. Andererseits kommen die wirklich starken Gegner noch. Das Ziel wird weiterhin sein, sich von den Abstiegsrängen fernzuhalten, Spielfreude zu entwickeln und natürlich den passenden Spruch zur Hand zu haben, wenn es wieder heißt: „ Na? Habt ihr auch alle korrekte Hosen an?“

 
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