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1. Bu-Li: Mit zwei Unentschieden an der Überraschung gekratzt
Montag, 22. April 2013

 

 

Mit jeweils einem Punkt aus den Partien gegen Ulm und Fürth konnte der SCB zufrieden sein. Allerdings war gegen Fürth sogar ein Sieg drin gewesen, über diese vertane Chance war der Autor dieses Berichts so frustriert, dass er sich eine Woche mit dem Schreiben Zeit ließ…

 

Christian Gabriel war der Garant für Siege an diesem Wochenende. So konnte er Top-Spieler Sascha Diemer mit 3:2 schlagen, wobei er an den angenehm, zu spielenden Tischen in Ulm konstant hoch punktete. Robin Rudolph holte gegen Stefan Kaspers mit einem schönen Break einen 40 Punkte Rückstand auf und siegte in der Folge wegen des klar besseren taktischen Spiels. André Rusche gestaltete gegen den auf den letzten Drücker (man könnte auch sagen: zu spät) angereisten Maurice Le Duc die Frames zwar relativ knapp, unterlag aber dennoch klar. Ronny Hoppe war bei seinem 1:3 gegen Ulli Huber sehr unzufrieden mit seinem Spiel.

 In der Rückrunde hatte Robin durchaus Chancen gegen Diemer, der zugab, auch ein paar Mal Glück gehabt zu haben, dennoch stand es am Ende 3:0 für Diemer. Christian tat sich gegen den destruktiv spielenden Kaspers schwer, gewann am Ende aber sicher. Ronny und André gingen jeweils klar gegen Huber und Le Duc unter, aber trotz viel schlechteren Frame-Verhältnisses stand am Ende ein Unentschieden zu Buche.

 Gegen Fürth, vor der Saison immerhin als Konkurrent zu Schon-Meister Wuppertal gehandelt, wurde es bei optimalen "äußeren" Verhältnissen noch spannender. Zwar sah André gegen Top-Spieler Patrick Einsle wie erwartet kein Land, und musste sich Robin trotz teilweisen guten Spiels Soner Sari beugen; aber Ronny Hoppe konnte Ersatzspieler Thomas Cesal in Schach halten und Christian setzte sich nach hartem Kampf gegen den unkonventionell spielenden Pooler Ali Kirim durch.

 Während Einsle Ronny unter anderem mit einem Century mehr oder minder in Grund und Boden spielte, konnte Christian den Exzentriker Soner nach 0:2-Rückstand noch abfangen. André fand über Kampf ins Spiel und gewann gegen Thomas Cesal klar. Nun war sogar ein Sieg möglich.

Allerdings mussten die beiden „Senioren“ Ali Kirim und Robin Rudolph dem langen Wochenende und der aufkommenden Schwüle Tribut zollen; sie spielten grausam. Dennoch konnte Robin den ersten Frame irgendwie gewinnen und hatte dann vor allem im dritten Frame eine Riesen-Chance, als er bei einer möglichen Clearance eine Pinke an den Pfosten setzte. Am Ende hatte dann Ali noch ein paar Körner mehr übrig und konnte sich durchsetzen. Das Unentschieden war am Ende dann verdient.

Die Ausbeute mit zwei Punkten war ein wenig überraschend und hat die Mannschaft wieder an Limbach und Rüsselsheim herangebracht. Am letzten Spieltag wird sich entscheiden, ob dies noch etwas im Kampf gegen den direkten Abstieg nützen wird.

 
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