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Chancenlos gegen den Tabellenführer
Montag, 29. April 2013
Ohne zwei Stammspieler verlor man gegen die Top-Mannschaft der Pool-Oberliga klar 2:6. Dennoch war es ein unterhaltsamer und sogar denkwürdiger Pool-Billard-Nachmittag.

Eigenartig: Manche Mannschaften schimpfen über den Zustand unserer Pool-Tische, andere spielen darauf mal eben eine 50er und ein 75er-Serie - "Carlo" Kadow und Sascha Bork vom PBC Friedrichshain. Aber nur einem von ihnen brachte die Top-Serie auch den Sieg...

Robin Rudolph legte gegen Kadow vor, indem er Rack um Rack abräumte, ohne allerdings aus seinen Breakbällen Kapital zu schlagen. Bei über 70 Punkten Rückstand packte Carlo dann aber der Ehrgeiz und er konnte mithilfe einer 50er Serie zum Stand von 93:96 bei noch fünf Kugeln auf dem Tisch aufholen. Beim anschließenden Safe-Austausch hatte aber Robin das bessere Ende für sich und machte den Sack doch noch zu.

André Rusche stürzte sich voll juvenilen Enthusiasmus in das Spiel gegen Routinier André Schmidt, unterlag aber in zwei Sätzen. Joe Möckel verlor in einem taktisch geprägten Duell gegen Sascha Schreckenbach 1:2, während Anton Woywod, nach 2:0-Führung im ersten Satz, ein bisschen zu hoch gegen den starken Sascha Bork unterlag.

Im 14.1 des zweiten Duchgangs freute sich Joe gerade über eine für ihn sehr ordentliche Leistung, als Sascha Bork an den Tisch kam und ihn für ca. 20 Minuten nicht mehr verließ. Die 75 bedeutete für ihn neue persönliche Bestleistung und verlangte allgemein Respekt und Erstaunen ab. Kurioserweise hat er aber damit nicht die Ligabestleistung, denn just am selben Tag lieferte Justin Kevin Dolling von den Buffalos noch eine 77 ab...

André Rusche kämpfte wieder großartig und war gegen Carlo Kadow nah an einem Sieg - 2:3 hieß es im Decider des 9-Ball-Matches. Währenddessen erntete Anton Woywod Lob vom Gegner für sein Talent und seine Stoßtechnik. Von der Spieltaktik reichte es aber noch nicht gegen den engagiert auftretenden Mannschaftskapitän André Schmidt. Der Sieg Robins im 15 Spiele dauernden 8-Ball am Ende war dann nur noch Ergebniskosmetik.

Das Spiel fand in sehr angenehmer sportlicher Atmosphäre statt, und es wäre den Fridrichshainern, die jetzt sechs Punkte Vorsprung auf Platz zwei haben, zu gönnen, wenn sie den Aufstieg schaffen!

 
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