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Berliner Senioren- und Damenmeisterschaften 2009
Donnerstag, 28. Mai 2009

Die Berliner Damen- und Seniorenmeisterschaften wurden dieses Jahr kurzfristig verschoben und kollidierten daher ungünstig mit privaten und offiziellen Terminen.

Besonders schlimm erwischte es Luise, die sich ein paar Tage zuvor einen veritablen Sonnenstich eingefangen hatte. Mit hochrotem Kopf war sie zwar am Tisch nicht zu übersehen, hätte sich aber mit ihren Leistungen wohl lieber versteckt. Letztendlich war sie „froh, dass es vorbei war“ und konnte Übelkeit, Kopfschmerzen und Sonnenbrand erfolgreich auskurieren. Sie wird die nächsten Jahre bestimmt die Möglichkeit haben, unter besseren Voraussetzungen ihr Können zu zeigen. Siegerin wurde Anja Hehre vom BC Schwarze Acht.

Bei den Senioren konnte der SCB mit Robin, Malte und Titelverteidiger Thomas Schleske drei Mitfavoriten aufbieten, die aber alle drei gehandicapt an den Start gingen. Robin konnte nach schlafarmer Nachtzugfahrt aus dem Heimaturlaub zwar anfangs noch ansprechenden Leistungen zeigen, als er z.B. in der Vorrunde Thomas schlug. Im Verlauf des langen Turniertags machte sich dann aber zunehmend die Müdigkeit bemerkbar. Ähnlich ging es Malte und Thomas, die zwar vom sensationellen Bundesligaaufstieg euphorisiert waren, nach den langen Relegationsspielen in Köln aber ebenfalls kaum Schlaf gefunden hatten. Nicht leichter wurde es dadurch, dass wieder einige Spieler der äußerst langsamen Sorte angetreten waren, und allein die Vorrunde sich bis weit nach 15h hinzog.

Dennoch kämpften sich alle drei SCBler ins Halbfinale durch, wo aber „Jungsenior“ Thomas Weidner vom BSV als Hauptfavorit gelten musste. Er war am leichtesten durchs Turnier gerutscht, wirkte zwar zunehmend genervt aber doch einen Hauch ausgeschlafener als die anderen drei. Er gewann dann auch im ersten Halbfinale recht klar gegen Thomas, der sich zunehmend schlechter konzentrieren konnte. Im zweiten Halbfinale kämpfte sich Robin gegen Malte nach einem 0:2 Rückstand noch heran, ließ im Decider jedoch eine gute Chance zu einer Clearance aus, als er Grün vom Spot verschoss. So konnte sich Malte mit der mittlerweile dritten Reservepower ins Finale retten.

Auch das Finale war eine knappe Angelegenheit, konnte aber von Thomas Weidner nach Rückstand noch gewonnen werden. Das Niveau war dabei leider, wie in der gesamten Endrunde, nur mäßig. Insgesamt konnte man nur bedingt von einem objektiven sportlichen Vergleich reden, die Beteiligten waren einfach nach einem viel zu langen Tag allesamt nicht auf der Höhe.

Dennoch  kann es als Erfolg verbucht werden, dass wir drei Spieler im Halbfinale hatten. Herausragend dabei vor allem die kämpferische Leistung Malte Schucherts.

Als Lehre sollte aber auch gezogen werden, im nächsten Jahr solche ungünstigen Terminkonstellationen zu vermeiden.

 

 

 
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