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Oberliga: Bittere Niederlagen
Donnerstag, 15. Oktober 2009

Die Verteidigung der Tabellenspitze misslang SCB 2 durch eine äußerst knappe Niederlage bei Fortuna. Ebenso knapp unterlag SCB 5 gegen den BSV, und auch von SCB 3 gibt es nichts gutes zu vermelden...

 

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Déja Vus gegen Fortuna

Déja Vu No 1: Pawel legte wie in der Vorwoche los wie der Teufel und schoss gegen Michael Zacher eine 56 vom Brett - und das mit ungewohnten Kugeln und Tisch! Im zweiten Frame konnte der Pooler aber konstant zum Unentschieden potten. Auch Marius legte gegen Charly Gaede gut los, gewann den ersten Frame und lag auch im zweiten vorn. Dann aber verlegte sich Charly aufs Safe-Spielen und pottete ein paar wichtige Bälle. Wieder nur 1:1!

Déja Vu No 2: Letztes Jahr hatte Robin gegen René Fink nach glücklich gewonnenem ersten Frame ein 2:0 gemacht. Diesmal lief es anders herum: Robin hätte den ersten Frame gewinnen müssen, doch René pottete blau mit einem Glückstreffer und gewann auf Schwarz. Im zweiten konnte er dann nach einem langen Safety-Duell eine entscheidende 32 machen. Robin war direkt von der Arbeit kommend und fast ohne Einspielzeit angetreten und wechselte sich wegen Konzentrationsproblemen selbst genervt aus.

Das schien auch eine gute Maßnahme gewesen zu sein, denn Lukas spielte gegen Charly Gaede sein bisher konzentriertestes Saisonspiel. Kurios das Deja Vu No 3: Genau wie es in der Vorsaison Ronni Haefele gegen Charly vorgemacht hatte, konnte Lukas den Frameball aus einem Snooker über die lange Vorbande lochen. Am Nebentisch holte Marius inzwischen mit Geduld und Nerven unseren ersten Sieg gegen Zacher - und es sah auf einmal wieder gut aus für uns, aus drei Frames hätte uns einer zum Unentschieden gereicht.

Lukas konnte Charly auch im zweiten Frame in einem zerfahrenen Bild Paroli bieten, doch eine falsch eingeschätzte Gelbe machte den Traum vom Sieg zunichte: Weiß fiel und Charly konnte mit einer schönen Clearance ausgleichen. Am Nebentisch schien René Fink vom Sieg in der Vorrunde beflügelt zu sein. Zwar begann Pawel mit zwei schönen Long Pots, musste dann aber eine blitzsaubere 48 aus einem nicht einfachen Bild hinnehmen. Nun hätten wir den letzten Frame zum Untentschieden gebraucht - doch René ließ fast nichts zu und gewann souverän mit kleineren Breaks und guten Safetys.

Eine Niederlage, die sicher vermeidbar gewesen wäre, doch muss man die Leistung der Pooler anerkennen, insbesondere die von René Fink, der an dem Abend der stärkste Spieler an den Tischen war.

 SCB 5 knapp, SCB 3 mit Protest konfrontiert

Aufsteigende Form zeigte Alex Tutschek, als er gegen Dirk Olges vom BSV unter anderem mit einer 37 gewann. Und, besonders erfreulich: Frederik Pahde gelang in seinem ersten Liga-Spiel überhaupt ein Unentschieden. Respekt für unser junges Neu-Mitglied!

Den Unterschied machte an dem Abend Andre Schlender, der in der ersten Runde gewann und auch Alex in der zweiten Runde besiegte. Der Sieg von Robert Debeuz ließ für Robert Alms zwar alle Optionen noch offen, doch unter Druck im letzten Spiel reichte es nicht. Sein 0:2 besiegelte auch die sehr knappe Gesamtniederlage.

Das ist schon die dritte Niederlage von SCB 5, doch hat die Mannschaft mehr verdient. Ganz sicher werden die zum Großteil jungen Spieler und Spielerinnen noch an Sicherheit gewinnen und auch Erfolgserlebnisse einfahren.

Die bräuchte auch SCB 3 und zwar am grünen Tisch. Nach einem Meldechaos legte der Vorstand der Snookerfabrik Protest ein wegen des Einsatz eines nicht spielberechtigten Spielers. Das eigentlich gewonnene Spiel gegen die zweite Mannschaft wird im Moment mit 0:6 notiert. Ob dieses Urteil endgültig ist, wird sich noch herausstellen, solch formales Geplänkel müsste eigentlich in einer kleinen Regionalliga nicht sein und wirft hoffentlich keinen Schatten auf das sehr gute Verhältnis zu den Spielern der Snookerfabrik, das wir eigentlich pflegen.

Einige Rückschläge also in der noch jungen Saison, aber nichts, das sich nicht wieder ausbügeln ließe. Die jungen Spieler vom SCB 2 brannten nach der Niederlage jedenfalls vor Ehrgeiz, die Scharte bald wieder auszumerzen.

 

 

 
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