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3. und 5. Platz für Sascha und Christian bei DM
Montag, 02. November 2009

Bei den deutschen Billardmeisterschaften in Bad Wildungen haben Sascha Lippe und Christian Gabriel gezeigt, dass der SC Berlin die No 1 in Berlin ist. Für Siege gegen die Top-Spieler aus Wuppertal reichte es diesmal jedoch nicht.

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Dadurch dass Lasse Münstermann und Patrick Einsle als Wildcard-Spieler angetreten waren, kam es zu sehr unausgewogenen Gruppenkonstellationen. Während Christian die leichteste Gruppe erwischt hatte, spielte Sascha in der "Hammergruppe" mit Lasse Münstermann und Peter Wagner.

Lasse schien nach Niederlagen gegen Wagner und Sascha eigentlich schon raus zu sein, doch dann rettete ihn überraschend BSV-Vereinskamerad Dominik Rohde mit einem klaren Sieg gegen Wagner. Sascha ging als Gruppenerster hervor und konnte auch das Achtelfinale gegen Ernst Seckes gewinnen, wo er  sein Highbreak von 97 erzielte.

Auch Christian wurde Gruppenerster ohne Niederlage, war aber mit seinem Spiel alles andere als zufrieden. Zu viele Leichtsinnsfehler kosteten zu viele Frames, was sich ungünstig auf das Seeding für die K.O.-Runde auswirkte. Gegen Sari Soner, den er schon in der Bundesliga geschlagen hatte, spielte Christian dann im Achtelfinale aber sein bestes Match und konnte sicher 3:1 gewinnen.

Dann aber kam es schon im Viertelfinale zum vereinsinternen Duell zwischen Sascha Lippe und Christian Gabriel, genau jene Begegnung, die Christian im Jahr zuvor im Halbfinale gewonnen hatte, was ihm den Vizemeistertitel eingebracht hatte. Diesmal aber spielten beide unter Form, Sascha zeigte jedoch in den entscheidenden Phasen mehr Konstanz und gewann mit 3:1.

Währenddessen hatten sich die Wuppertaler Patrick Einsle, Itaro Santos und Seniorenmeister Thomas Hein ziemlich ungefährdet ins Halbfinale gespielt. Sascha spielte gegen Vorjahresmeister Santos, konnte sich aber nicht steigern und verlor, weil sein Gegner sicherer und solider spielte. So kam es in Finale zum rein Wuppertaler Duell zwischen Einsle und Santos, was Einsle letztendlich verdient mit 4:2 gewann. Einsle schoss auch das einzige Century des Turniers, genau 100 in der Vorrunde.

Angesichts einer ungenügenden Vorbereitung zeigte sich Christian mit dem Ergebnis nicht unzufrieden, obwohl er sich wegen der günstigen Auslosung eine Chance aufs Halbfinale ausgerechnet hatte. Sascha Lippe dagegen ist natürlich immer ein Mann fürs Finale, doch bei einem wie in diesem Jahr sehr hochkarätig besetzten Feld kann man sich eine etwas schwächere Tagesform nicht erlauben.

Sicher überraschend ist das schlechte Abschneiden von Lasse Münstermann mit dem Achtelfinalaus gegen Thomas Hein. Die anderen Berliner, Dominik Rohde und Thomas Weidner konnten sich nicht aus der Gruppe rausspielen.

Genaus so erging es bei den Senioren SCBler Thomas Schleske, der als Nachrücker ins Feld gekommen war. Er musste sich der sehr hohen Qualität bei der Ü40-Konkurrenz beugen und konnte kein Spiel gewinnen.

 
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